"Gewaltiger Schuss nach hinten"
Die KLJB Deutschland kritisiert die aktuellen Kürzungspläne im Bereich der kirchlichen Jugendverbandsarbeit in einigen deutschen Diözesen. Ein entsprechendes Positionspapier des KLJB-Bundessausschusses verweist auf die schwerwiegenden Folgen für die Jugendverbandsarbeit - und letztlich für die Zukunft der Kirche. Aktueller Anlass für die KLJB-Positionierung sind Kostensenkungspläne im Bereich der Jugendverbände im Bistum Trier, die auch die dortige KLJB in ihrer Existenz bedrohen. Denn die Vernetzung, die Förderung von Eigeninitiative und Partizipation in ländlichen Räumen können nicht ausschließlich von Ehrenamtlichen geleistet werden.Die Delegierten des KLJB-Bundesausschusses waren sich einig: Ohne die Unterstützung durch hauptberufliches und hauptamtliches Personal ist die profilierte und ambitionierte Arbeit der KLJB und anderer Jugendverbände auf allen Ebenen bedroht. "Auch in der Kirche gilt, dass die Jugend die Zukunft ist. Drastische Einsparungen in diesem Bereich werden sich bald als gewaltiger Schuss nach hinten herausstellen", mahnt KLJB-Bundesseelsorger Hans Thomas Pospischil.
Der Wortlaut des Beschlusses ist hier nachzulesen.
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